„Inklusion ist, wenn jeder Mensch – mit und ohne Behinderung – überall und von Beginn an dabei sein kann. Menschen mit Behinderungen müssen sich nicht mehr integrieren und an die Umwelt anpassen.“ So erklärt Karsten Wiegand den Begriff „Inklusion“ im Vorwort des Programmhefts des Darmstädter Festivals „Alles inklusive ?!“. Ein Festival, das alle Menschen einbinden > mehr
„Alles inklusive ?!“-Festival: Barrieren? Brauch‘ kein Mensch! Soziales Darmstadt + Typisch Darmstadt
Mit deutlich über zwei Metern in Höhe und Breite zählt die Hundegruppe alleine ihrer beeindruckenden Dimensionen wegen zu den großen Werken im öffentlichen Raum Darmstadts. Die Köpfe der Tiere zeigen in verschiedene Richtungen, doch kein Hund aus der Gruppe scheint sich gänzlich aus der in Beton gegossenen Gesamtmasse herauslösen zu wollen. Jeder einzelne ist für > mehr
Welchen Kampf oder welches Spiel dieser Mann aus Bronze verloren hat, weiß nur der Künstler selbst. Wir müssen allerdings davon ausgehen, dass der Dargestellte die Niederlage nicht gut weggesteckt hat. Der verhärmte Gesichtsausdruck lässt eine gewisse Bitterkeit erahnen und so erkennt man in dem körperlosen Haufen plötzlich eine Zeitbombe. Tatsächlich gibt es wenige Dinge, die > mehr
Ein Feld voller Torsi. Nein, keine düstere Kriegsbeschreibung oder der optische Einstieg für einen norwegischen Black-Metal-Song, sondern eine Ansammlung von Werken des Darmstädter Bildhauers Wilhelm Loth. In diesem Jahr wäre er 100 Jahre alt geworden und zum Jubiläum ehrt eine Schau im Freien den oft kontrovers diskutierten Künstler. In derber Mundart bezeichnete ihn manch einer > mehr
Sich einlassen. Das ist die Zauberformel für den zehnten Internationalen Waldkunstpad im Forst am Böllenfalltor. Dass dies am allerbesten funktioniert, wenn die Menschenmassen verschwunden sind, ist kein Geheimtipp. Am 04. Oktober endet die offizielle Ausstellung zur Waldkunst-Biennale mit dem Motto „Kunst/Natur/Identität“. Die Kunstwerke bleiben. Also nichts wie los, die Wanderstiefel geschnürt und etwas Zeit mitgenommen! > mehr
Dieser Engel hat mit dem Stereotyp des eleganten Himmelsbewohners sehr wenig zu tun. Ganz im Gegenteil, mit über sieben Metern in der Höhe und mehr als drei Tonnen Gewicht ist das Kunstwerk beeindruckend massiv und deutlich geerdet. Die Skulptur besteht aus Alteisen, das dem Künstler nach einem Aufruf zum Teil von der Bevölkerung überlassen wurde. > mehr
Seltsam, dass viele von uns nicht auf Anhieb eine*n Lieblingsfotograf*in nennen können – ganz im Gegensatz zu Schauspieler*innen oder Comedians. Warum eigentlich? Denn gute Fotografie funktioniert im Prinzip wie ein guter Joke oder ein gutes Drehbuch: Etwas vermeintlich Banales wird erzählt, bis die Pointe die Perspektive dreht und den eigenen Horizont auf das Erzählte weitet. > mehr
Wer diesen Bronzekopf finden will, muss sich besonders viel Mühe geben. Denn von ihrem angestammten Platz in der Döngesborngasse nahe dem Justus-Liebig-Haus wurde sie im April dieses Jahres ungefragt entfernt. Leider kommen Kunstwerke im öffentlichen Raum immer wieder zu Schaden oder abhanden. In diesem konkreten Fall ging es vermutlich um den Materialwert – eingeschmolzen lässt > mehr
Jeder Darmstädter kennt den kleinen Heiner mit Batschkapp, der in seinen Händen ein großes Herz mit der Aufforderung „Kommt alle!“ hält und seit 1990 jedes Jahr aufs Neue zum sommerlichen Heinerfest einlädt. Praktisch weltbekannt ist das Signet der Internationalen Funkausstellung. Entworfen wurden beide Grafiken von Helmut Lortz. Hinter dem Künstler steckte ein echtes Allround-Genie, das > mehr
Ruhig gelegen zwischen Wohnhäusern, einem Kinder- und Jugendzentrum sowie einem Parkhaus im Martinsviertel kann man dieses Werk leicht übersehen. Die Oberfläche der Ziegelsteinsäule scheint zunächst vertraut und nicht weiter auffällig. Tritt man näher, offenbart sich allerdings ein komplexes Geflecht aus Spuren. Mit unzähligen Hieben hat die Künstlerin Sigrid Siegele das Alltagsmaterial in ein Bild verwandelt, > mehr
















