Angelehnt an einen relativ neuen Bau auf dem Campus der Hochschule Darmstadt findet man diesen monströsen und vom Künstler simpel „O“ getauften Ring. Kreisrund und blau ist er und mit einer gewissen Portion Selbstverständlichkeit ausgestattet. Wie ein Fahrrad eben, das man schnell noch an die Hauswand schmiegt, bevor der Spurt in den Vorlesungssaal beginnt. Und > mehr
Sie hängen am Arm der schönen Mollerplatz-Diva. Am Nackedei hinterm Darmstadtium. An Treppengeländern und Laternenmasten im Martins- und Johannesviertel. Und obwohl sie an ein nerviges, bedrohliches Virus erinnern, sind sie selbst komplett ungefährlich. Die gehäkelten „Coronis“ der Darmstädter Künstlerin La pupille vanille nehmen lieber auf die Schippe: das Virus … uns … diese ganze verrückte > mehr
Ausgehend von vier kreisrunden und weit über den Köpfen von Fußgängern gelegenen Zuluftöffnungen ziehen sich lange, schwarze Linien über die Fassade. Dazu gesellen sich die Umrisse von Menschen, manche musizierend, manche tanzend, manche durchbohrt von zuvor erwähnten Linien. Es ist ein einfaches, klares Bild, welches nicht zwingend für eine spezielle Örtlichkeit des Nachtlebens stehen müsste. > mehr
100 Tage 1700 Jahre jüdisches Leben – Unbefangener Blick von außen Kunst & Kultur + Soziales Darmstadt + Typisch Darmstadt
Wie sähe unsere Stadt ohne Heinrich Blumenthal und seine visionäre Idee eines neuen Stadtteils, dem heutigen Johannesviertel, aus? Oder ohne Sigmund Rothschild, der das prägende Innenstadtkaufhaus (heute: Henschel) gegründet und bis zum erzwungenen Verkauf 1936 geführt hat? Wo ständen die Lilien heute, hätte Karl Heß 1928 nicht die Präsidentschaft übernommen? Sicher ist, dass Darmstadt > mehr
Die im vorigen Jahr verstorbene Hilde Roth hatte den wachen Blick einer Reportagefotografin für Situationen – und ganz offensichtlich verband diese Darmstädterin auch emotional viel mit ihrer Stadt und deren Menschen. Nur so erklärt sich, wie treffsicher und dabei immer wieder auch humorvoll sie zwischen 1950 und 1990 für das Darmstädter Tagblatt und das Darmstädter > mehr
Rainer Lind, ehemaliger Kunstlehrer der Bertolt-Brecht-Schule in Darmstadt, unterrichtet aktuell „Videozeugs“ am Mediencampus in Dieburg und Webdesign an der Uni in Marburg. Da der 67-Jährige zudem bekannter Maler, Musiker und Grafiker ist, hat er noch immer „genug zu tun“, wie er lachend erklärt. „Ich arbeite 16 Stunden am Tag, gestalte Websites, drehe Videos, male und > mehr
Knapp fünf Meter hoch ragen die geometrischen Einheiten dieser Skulptur in den Himmel. Die für Cortenstahl typische Rostschicht bedeckt das gesamte Objekt – und wären Material und Größe der Arbeit weniger monumental, könnten die ordentlich gefalteten Würfel durchaus an Origami erinnern. Das liegt vielleicht auch daran, das Ordnung im Werk von Hagen Hilderhof tatsächlich eine > mehr
Es ist schon erstaunlich, wie stark die Pandemie sich auf die Wahrnehmung auswirkt. Denn obwohl das aus Stahl und Tau gearbeitete Objekt rein gar nichts mit Corona zu tun hat, taucht der Dreiteilung wegen vor meinem inneren Auge zunächst ein Graph mit drei Wellen auf. Diese erste Assoziation verschwindet zum Glück mit dem nächsten Atemzug > mehr
Ein kultureller Sonnenstrahl am Horizont: Von Mitte Mai bis Anfang Juni gibt es an vier Terminen eine Neuauflage des erfolgreichen Kulturprojektes „Darmstadt_Speakers“ aus dem Spätsommer 2020. Damals verwandelten sich Teile vom Friedensplatz, Marktplatz, Georg-Büchner-Platz (Treppe des Moller Hauses) und Riegerplatz an vier Tagen für jeweils eine Stunde in eine Bühne für Theater, Musik, Tanz und > mehr
An prominenter Stelle ziert seit einigen Wochen ein vom Sneaker-Store Asphaltgold initiiertes und vom Berliner Künstlerduo Low Bros ausgeführtes Mural in frischen Farben die Darmstädter Innenstadt. Wer sich in der Nähe dieses neuen Wandgemäldes befindet, sollte tief durchatmen, denn gemalt wurde das großformatige Bild mit Airlite-Farbe. Bei Sonneneinstrahlung absorbiert Airlite Stickstoffoxide und reduziert bis zu > mehr
















