Gestartet mit 5.000, aktuell 9.000 und ab Frühjahr dann 10.000 P-Magazine pro Monat, das bedeutet ja für jeden Darmstädter, der lesen kann und will, sich in Gaststuben, Videotheken, Reinigungen, Bäckereien oder Secondhand-Läden aufhält und grundsätzlich Sozialkontakten aufgeschlossen gegenübersteht, ein Exemplar! Was soll ich so vielen Menschen denn nur mitteilen? Neustes erfahren Sie in diesem Heft > mehr
Herzlich willkommen in der Gerry-Wrede-Noise-Schule! Während Namensvetter Gerry Ehrmann aus seiner Lauterer Torwartschule einen muskelbepackten Keeper nach dem anderen in die große weite Fußballwelt ausspeit, tut dies der feine Herr Wrede in gleicher Frequenz mit CDs, Kassetten, Doppel-Ten-Inch-Vinyl-Spezialausgaben und Disketten avantgardistischster Formationen wie derStahljustiz, dem Bormuth oder dem Autoquartett. Das Mutterschiff und die Speerspitze der > mehr
Werbung für die Frau, verehrte Damen und Herren, funktioniert im TV offensichtlich noch genau wie vor 30 Jahren. Tröstlich für alle Nostalgiker – und für die Darsteller von Rettern der durch Dreckwäsche et cetera verunsicherten Konsumentinnen in diesem Land. Bei „Oil of Olaz“ ist nun mittlerweile Amy McDonald oder so jemand dran, seine Falten wegzucremen, > mehr
Da hat die Frau aus dem „Aktuellen Sportstudio“ aber gerade noch mal Glück gehabt! Nachdem sie, welche die Lippen beim sprechen sowieso kaum einen Jota zu öffnen vermag, beim Interview den dicken Schaumstoff des Moderatorenmikrofons an ihr Kinn presste, als habe sie dort einen Phantomschmerz zu besiegen, wollte ich meinem Unmut Luft machen. Aber sie > mehr
Das Leben ist endlich, da macht sich wohl kaum einer was vor, und die Wenigsten sich Gedanken. Nun gibt es verschiedene Arten und Weisen, damit umzugehen. Die einen gehen in die Kersch, andere zu den „Lilien“. Trost spenden können beide, mal mehr, mal weniger. Früher suchte man, Positives in der Natur zu finden oder vielleicht > mehr
Mir ist egal, woran einer glaubt, solange er mich nicht zu missionieren ersucht. Ich glaube, wenn die Leute liebevoll und tolerant aufgezogen werden, müssten sie alle, unabhängig vom Glauben, gute Menschen werden. Aber weit gefehlt! Übelste Schlitzer mordeten sich schon durch diese Welt, zuhaus die Mutter strotzend von Liebe und Nestwärme. So einfach geht’s dann > mehr
Ross und Reiter zu nennen scheint ja selbst manchem Pferdenarr zu viel, aber wenn ich an Peters im Schlossgraben grasende Miniaturpferde denke, so bin ich es – wenn nicht Euch – so zumindest ihnen schuldig. Wenn in Wuppertal beim Schwebebahnfest städtisches Gelände nicht mehr betreten werden darf, weil Private ihren Reibach machen, wenn 14-Jährige mit > mehr
Immer mehr offensichtlich Verhaltensgestörte gehören zum Stadt- und Dorfbild und das gefällt mir. Quer durch Alter, Herkunft und Physis gehen dabei die Auffälligkeiten. Klar, Grundschüler, welche die komplette Strecke zur Schule Motorgeräusche imitierend oder rückwärtslaufend zurücklegten, gab es selbst im meiner Kindheit. Aber die heutige Palette an Verrücktheiten scheint schier grenzenlos. Im Zug zum Beispiel, > mehr
Diese Stadt ist besonders. Besonders gut! Leute mit Stutzen an fragen sich angesichts der lokalsportlichen Misere, alle anderen wegen der Unverfrorenheit, uns unter fadenscheinigen Gründen unseren Flohmarkt zu stehlen, was denn nun hier in dieser Stadt gut sei. Doch ich sage, ausgehend von der Annahme, dass der Flohmarktdiebstahl in diesem Blatte noch dicklettrig zum Thema > mehr
So, liebe Gastronomen, geht’s ja wirklich nicht. Immer mehr Cafés, immer weniger Kneipen! Klar, die Betreiber einer tüchtigen Pilspinte mögen eine niedrigere Lebenserwartung haben als die eines modernen Kaffeehauses, ganz zu schweigen von deren Klientel, aber wie so oft gilt auch hier: Qualität statt Quantität. Gerne lausche ich dem, was durch die Kneipe hallt, langweile > mehr
















