Es gibt Wörter im Heinerdeutsch, die selbst der Heiner gedankenverloren ausspricht, ohne ihre Herkunft zu kennen, so allgegenwärtig sind sie geworden! Waren wir in den vorigen Folgen dieser Rubrik international (siehe französische Wortfärbungen), so wird es heute noch ein wenig exotischer. Dieses ominöse Wort fällt zum Beispiel beim Verlassen einer illustren Runde: „Ala, isch mach > mehr
Studien zufolge verbringt Frau im Schnitt 76 Tage ihres Lebens damit, in einer Handtasche zu wühlen – stets auf der Suche nach dem einen Teil, „das da auf jeden Fall irgendwo sein muss“. Die ehemaligen Darmstädter Studenten Bastian Wenzel und Christian Schech haben sich etwas ausgedacht, das Handtaschen-Nutzerinnen zu mehr frei verfügbarer Lebenszeit verhelfen und > mehr
Plätze sind prägende Orte einer Stadt. Um ihre Funktion im öffentlichen Raum zu erfüllen, müssen sie allerdings auch von der Bevölkerung angenommen und genutzt werden. Das ist so weit nichts Neues, war aber – wohl aufgrund offensichtlicher Notwendigkeit – eines der Themen des diesjährigen Architektursommers. Ein Platz, der ideal geeignet ist, diese Notwendigkeit deutlich zu > mehr
Als mich mein in der Metropole Istanbul lebender Cousin Emre vor einiger Zeit im beschaulichen Darmstadt besuchte, erstaunten ihn nicht nur die nahezu menschenleeren Straßen nachts, sondern auch eine kulinarische Spezialität: der deutsche Döner – mit Knoblauchsoße! So etwas hatte er noch nie gesehen, geschweige denn gegessen. Die Soße im Kebab-Fladen war nicht die einzige > mehr
„Das kann ich auch“ – so warb einst Lotto Hessen. Ein Paradoxon, denn wer etwas kann, braucht keine Millionen. Doch der Slogan hat wörtlich vorweggenommen, was in den letzten Jahren losbrach: die „Mach-esselbst“-Revolution. „Life Hacking“ ist der Prozess, in jeder Lebenslage kreative Problemlösungen zu suchen und auch zu finden. Dazu braucht man Fähigkeiten, Wissen – > mehr
Seit 2003 erobert ein neues Mitmachfestival bundesweit die Partyszene: das Ladyfest. Im Sinne der Riot Grrrl-Bewegung wird Sichtbarkeit und Respekt für Musikerinnen und Künstlerinnen eingefordert. Ein Interview mit Morelle und Giuli, die das Ladyfest in Darmstadt bereits zum zweiten Mal mitorganisieren.
Im Rahmen der Aktion „Stadt statt Parkplatz“ im Mai dieses Jahres hat Paulina Stulin in der Grafenstraße einen Parkplatz als Leinwand verwendet. Den tristen Untergrund hat sie mit weißer Farbe in ein lachendes Gesicht verwandelt – als Zeichen gegen die Nutzung des kostbaren Raums in der Stadt als Parkplatz. Im Rahmen einer Semesterarbeit für ihr Kommunikationsdesign-Studium > mehr
Rotes Puffsofa, Buddha-Wandbehang, Kronleuchter, rustikale Holztheke. So vielseitig wie sein Tattoo-Studio „Inkside“ im Martinsviertel eingerichtet ist, ist auch das Wesen seines Inhabers Basti Brückner. Wenn er nicht gerade diverse Körperteile verziert, malt er, ist Schlagzeuger oder bei der Partei „Uffbasse“ aktiv. Er kennt gefühlt halb Darmstadt: „Die Polizei lässt sich hier tätowieren, genauso wie die > mehr
Endlich wieder großer Fußball in Darmstadt. Hurra! Selbst in der „Sportschau“ kamen die „Lilien“ schon vor. Darmstadt kennt nun auch der letzte Wendeverlierer in der Uckermark, und dafür ist es jeder städtische Schulden-Euro wert, erlassen zu werden. Noch ist freilich nicht ganz klar, was herauskommen soll für die Stadt, wenn die „Lilien“ bei einer wöchentlichen > mehr
In und um Darmstadt sind die Besidos, der Name ist übrigens mit dem neudeutschen Wort „B-Sides“ verwandt, seit 2007 ebenso umtriebig wie bekannt – bekannt vor allem für ihre Operationen am offenen Herzen der Popmusik, bei denen Rage-Against-The-Machine-, Billy-Idol- oder auch Nena-Songs mit einer Infusion türkisch-osteuropäischer Volksmusik reanimiert und auf die Bühne geschickt werden. Dass > mehr
















