„Das ist mir zu Yoga.“ Als ich diesen Satz vor einigen Jahren von einer Arbeitskollegin hörte, schüttelte es mich bis ins letzte Atom. Hatte sie damals wohl noch die Intention, mit diesem Kommentar lustig zu wirken, nimmt besagte Kollegin derweil selbst die wöchentliche fast schon zum Pflichtprogramm eines trendbewussten Bürgers gehörende Yoga-Stunde in einem Fitnessstudio > mehr
Torsten Chmielewski, der freundlichste Ruhrpottler der Welt, begann seine Fußballerkarriere in der Jugend des VfB Speldorf, wechselte dann zum SC Rot-Weiß Oberhausen, um sich danach sportlich in seine Geburtsstadt Duisburg zum MSV zu verändern. Sehr erfolgreich sein anschließender Wechsel zu Bayer 05 Uerdingen, wo er bis 1993 spielte, darunter 72-mal in der Bundesliga. Nach einem > mehr
Berlin, Hamburg, London – alles kein Problem. Erst Darmstadt brachte mich an meine Grenzen. Wer wie ich das große Los gezogen hat und an einer der Darmstädter Hochschulen studieren darf, kann, will, soll oder muss, dem wird sicher schnell das ein oder andere Fragezeichen über dem Kopf schweben. Seit drei Jahren weile ich nun schon > mehr
Architektur und Mode haben nichts gemein. Sie sind zwei Paar Schuhe, sollte man meinen. Denn ein Gebäude ist ein Produkt von Dauer, während sich die Mode von Saison zu Saison wandelt. Aber die Lebenszeit von Bauten hat sich enorm verkürzt und im Wettlauf um die Aufmerksamkeit von Bauherren und Öffentlichkeit sind Architekturprodukte heute mit anderen > mehr
Reime schmieden, sie auswendig lernen, in den Zug setzen, in irgendeiner Stadt auf einer Bühne stehen – das ist der Alltag eines reisenden Poetry Slammers. Bei Tilman Döring kommt noch die Moderation von diversen Dichterschlacht-Formaten und die Organisation einer lokalen Lesebühnenshow hinzu. Bei diesen Veranstaltungen kann er nun endlich ein eigenes Buch präsentieren: „Lass uns > mehr
Mut muss belohnt werden. Denn „den Mutigen gehört die Welt“, sagt mein Anlageberater immer – weswegen ich dann gelegentlich Aktien kaufe und konsequent ignoriere, dass die Börsenverläufe und meine wirtschaftlichen Kalkulationen seit geraumer Zeit nicht synchron verlaufen. Aber ich habe ja Mut bewiesen, und darauf kommt es letztlich an. Auch das „Darmstädter Echo“ sucht Mutige, > mehr
> Darmstadt beherbergt Shakespeares Totenmaske. Sie liegt im Lesesaal der Universitätsbibliothek im Schloss auf violettem Samt und hinter Sicherheitsglas. Ludwig Becker, Hofmaler am Darmstädter Fürstenhaus, kaufte die Maske 1847 von einem Trödler namens Wilz. Der Wert der Maske ist schwer abschätzbar. > Im Raum Darmstadt gibt es etwa 1.500 Käferarten, 120 verschiedene Kriechtiere und 38 > mehr
Sie sind die Cineasten unter den Darmstädter Bands. Der Name assoziativ, die Musik narrativ, die Shows suggestiv. Und jetzt eine brandneue CD. Die Messer Brüder Florian Malicke und Thomas Buchenauer sind charmante Schlaumeier mit viel Schalk im Nacken. Der eine Sozialpädagoge, Teilzeit-Woog-Riot und Enkel eines berühmten Komödianten, der andere früher Black-Flag-Punk mit langen Haaren, jetzt > mehr
Verzeihen Sie mir bitte dieses preisgesenkte Wortspiel, aber viele solcher Spiele bleiben mir ja nicht, seitdem die „Unter Pappeln“-Kolumne ganzseitig prahlend ins P-Magazin eingezogen ist. Das Heft soll keine reine Stadion-Zeitung sein, und die Ex-„Lilien“-Rubrik „Das macht eigentlich…“ gibt’s ja auch noch in jedem zweiten P. Doch manchmal muss ich mich einfach über Fußball äußern, > mehr
















