Eine Freundin schwärmte mir vor: „… oooh, Data Break, die sind echt knackig.“ Stimmt schon, ihre Mischung aus Post-Punk, Neo-Wave und Disco-Riot ist wirklich knackig. Aber ich glaube, meine Freundin meinte das anders. Egal. Nach einem Jahr Zwangspause sind The Data Break endlich wieder in jeder Hinsicht knackig. Vorher nagte der Weggang ihres Sängers/Gitarristen doch > mehr
Alle Artikel von Tobi Moka
Tagsüber wirkt Darmstadt manchmal etwas verschlafen. Das liegt nicht am provinziellen Charakter dieser Stadt, sondern an manchen ihrer Bewohner. Die schlurfen nach durchzechter Nacht gähnend durch die Einkaufspassagen auf der Suche nach Vitaminbomben und sauren Gurken. Je nach Anzahl dieser verkaterten Party-Zombies muss nachts zuvor die Hölle los gewesen sein. Am Montag vor Silvester werden > mehr
Eine authentische Vorbereitung war gefordert: Koffein, Aspirin, Antidepressiva, Betablocker. Will ja hellwach sein, denn die Konkurrenz ist groß: ZDF, 3sat, Die Welt, F.A.Z., Echo, T-Online und weitere Medien haben den Professor aus Darmstadt erst kürzlich als kompetenten Gesprächspartner entdeckt. Als Experten bei Doping-Fragen, der ganz neue und unbequeme Wahrheiten ausspricht. Aber sind diese Wahrheiten wirklich > mehr
Alexandra Welsch und Torsten Jahr sind die vielleicht nettesten Gastgeber Darmstadts. Seit einiger Zeit verwandeln die beiden das Hoffart-Theater mehrmals im Jahr in ihre „Gute Stube”. Dann gibt’s Themenabende, Lesungen oder Musik von Punk bis Folk in behaglicher Wohnzimmer-Atmo. Kleinkunst ohne Mief. Daheim in ihrer Küche lauschten sie jetzt aber verkniffen einigen Klassikern der Rock-Geschichte > mehr
Greg Parker und Terry Lee Brown Jr., die Namen klingen erstmal schwer amerikanisch, dabei handelt es sich um zwei waschechte Darmstädter. Ihre zweite Heimat nennt sich Techno-Housen, denn beide veröffentlichen auf dem ziemlich bekannten Label Plastic City. Der eine, Gregor Parker (37), lange Zeit Plattenladenbetreiber (Smoove Records) und seit 20 Jahren Teilzeit-DJ, erlebt gerade seinen > mehr
Es war ein Quantensprung, als die Bilder Laufen lernten und die französischen Gebrüder Lumière Ende des 19. Jahrhunderts mit ihrem Filmprojektor, dem Cinématographen, erstmals die großen Städte der Welt bereisten. Das Erlebnis Kino war geboren. Die Zuschauer tauchten ein in die „lebendige Fotografie“ und blühende Phantasie der Regisseure. Nichts ist bis heute von diesem Reiz > mehr
31. Oktober 2007, Chicago. An diesem Tag erfüllte sich der Darmstädter Jack Culcay-Keth seinen größten Traum. Als der 22-Jährige bei der Amateur-Box-WM in den USA den Serben Zoran Mitrovic nach vier Runden niedergekämpft hatte, war dies mehr als der Einzug ins Viertelfinale. Es bedeutete gleichzeitig Jacks Qualifikation für die Olympischen Spiele in Peking. Die folgende > mehr
Mittwoch, 12. März, 09.00 Uhr: Der SV Darmstadt 98 stellt Insolvenzantrag. Donnerstag, 13. März, 09.00 Uhr: Der neu gegründete Fanverein richtet ein Spendenkonto ein. Freitag, 14. März, 21.00 Uhr: Mahnwache verschiedener Fangruppen vor dem Städtischen Stadion am Böllenfalltor. Samstag, 15. März, 12.00 Uhr: Knapp 500 Anhänger des SV Darmstadt 98 marschieren in einem „Sternmarsch“ durch > mehr
Wenn des Nachts in der Gründerzeitvilla die etwas morsche Holztreppe ächzt, das Licht schummrig flackert und ein zarter, leicht modriger Windhauch durch die Stockwerke säuselt, dann ist der Hausgeist wieder unterwegs. Und der lässt auch schon mal jemanden verschwinden. So zumindest die schöne Märe, mit der Konzertveranstalter Markus Hoffmann in der Oetinger Villa nächtigende Künstler > mehr
Scheinbar geistesabwesend steht er am Bühnenrand und nippt an seinem Bier. Dann kraxelt er auf die Bühne, greift sich das Mikro und schmettert anklagend: „Sie sind lesbisch geworden“. Ist der noch ganz knusper? Die eine Hälfte des Publikums kräuselt die Stirn, die andere schmunzelt. Aber er lässt nicht locker: „Ich lass’ mich aus der Wohnung > mehr
















