Sie sind das heißeste Elektro-Duo der Stadt: Seit 1992 verbreiten die beiden berüchtigten P-Autoren Aki Fresh und Gerald Wrede mit Hits wie „Jennifer Capriati – kleine Hände, großer Schläger“ oder „Kettcars“ wahlweise Angst und Schrecken oder Begeisterungsstürme. Dazwischen gibt’s in der Regel nichts. So ist zum Beispiel ihr Aufruf an übergewichtige Gis („Esst doch mal > mehr
Warum kommt denn kein Veranstalter auf die Idee, Frank Duval auf Tour zu schicken? Nur weil er 71 Jahre alt ist? Das war Derrick auch, von Kommissar Köster, dem Alten, ganz zu schweigen! Duval, der ehemalige Haus- und Hof- Komponist des ZDF, wird ja wohl mit drei anderen Herren an Synthesizern, kleinem Orchester und Curt > mehr
Verzeihen Sie mir bitte dieses preisgesenkte Wortspiel, aber viele solcher Spiele bleiben mir ja nicht, seitdem die „Unter Pappeln“-Kolumne ganzseitig prahlend ins P-Magazin eingezogen ist. Das Heft soll keine reine Stadion-Zeitung sein, und die Ex-„Lilien“-Rubrik „Das macht eigentlich…“ gibt’s ja auch noch in jedem zweiten P. Doch manchmal muss ich mich einfach über Fußball äußern, > mehr
Ich bin anders als der Leser. Nein, nicht Sie sind gemeint, verehrter Freund dieser Aufklärungsschrift, sondern die vielen Millionen Leser von Kriminalromanen, seien es skandinavische, englische, deutsche oder gar französische! Haben Sie sich mal gefragt, warum gefühlte 2.000 Krimis in der von Großdealern beherrschten Buchhändlerszene feilgeboten werden? Weil es keinerlei literarischen Anspruch zu erreichen gilt! > mehr
Seit nunmehr einigen Ausgaben dieser von mir hoch geschätzten Gazette befindet sich auf dieser Seite ein mit meinem Text korrespondieren sollendes Foto. Ob das wirklich Not tut, lieber Leser – ich weiß es nicht. Nun, dann soll es in dieser Kolumne heute um Hakenkreuz-Arrangements aus Salatgurken auf tomatenvermatschten spanischen Campingtischen gehen, um Gesichter uralter faltiger > mehr
Gewöhnliche Wohnungsgesuch-Aushänge gibt es ja stadtläufig gar nicht mehr. Es sind immer Dreijährige, die für sich und das Geschwisterchen im Namen ihrer Akademiker-Eltern eine 3- bis 5-Zimmerwohnung mit Balkon oder Gartenmitbenutzung suchen. Besser gleich ein Haus. Gibt es das bei anderen Gesuchen auch? Kinder voranschicken? „Suche für meinen Vater – 28, Radio-Elektriker – neuen Job, > mehr
Gerne schreibe ich diese Kolumne und lasse mich dabei treiben, wohin auch immer. Heute umschippern wir gemeinsam die Klippen der Anständigkeit. Und wer diese mit mir als Lotsen bereist, weiß: „Der Skipper kennt den Weg seit Jahrzehnten.“ Gerne wird hervorgehoben, dieses oder jenes geschehe ohne empor gehobenen Zeigefinger. Ich aber zeige gerne gar den erigierten > mehr
Ach, lieber Leser, es gibt mit Sicherheit Wichtigeres im Leben als die Beschaffenheit eines Fußballstadions, in welchem man sich bestenfalls 20-mal im Jahr aufhält. Eher 15-mal, 10-mal aber bestimmt! Und doch habe ich Angst, dass mein geliebtes Böllenfalltorstadion bald mit der schlechten Note sitzen bleibt, welche das Diktat des Mammon und unverantwortlicher Verantwortlicher in diversen > mehr
Wie wurde denn die Zeit des deutschen Films vor 15 bis 20 Jahren genannt, in der immer Filme mit den selben Darstellern zu Kassenschlagern wurden? „Neuer deutscher Film“ war doch, glaube ich, Fassbinder, Herzog, Schlöndorff et cetera – ja mit Sicherheit. Hieß das Genre also „Neuer lustiger deutscher Film“ (NldF)? Die Schauspieler dieser Gilde jedenfalls > mehr
















