Liebe Leser/-innen, anbei einige der Literatur nahestehenden Werke für verschwitzte Zeiten in Dürre und Einsamkeit. Möge es Sie unterhalten, so wie es mich unterhielt, sie zu schaffen. Haiku Stadion an der Tankstelle Nicht besucht im Moment Beides Limerick Ein spielender Junge in Traisa befand einst er wäre nun Kaiser verhielt sich auch so > mehr
Nur knapp 50 Kilometer von Darmstadt entfernt wurden am 19. Februar dieses Jahres neun Menschen einzig aufgrund ihrer (vermeintlichen) Herkunft ermordet. Seit einigen Wochen kleben über Darmstadt verteilt Plakate mit den Namen der Todesopfer des Amoklaufs von Hanau an Betonwänden, Stromkästen und anderen Stellen. Über „wildes“ Plakatieren kann und darf man diskutieren, nicht jede Stelle > mehr
Wenn man es mit 18 Jahren verpasst hat, seinen Führerschein zu machen, und dies nie nachholte, sieht man den Verkehr auf Deutschlands Straßen anders. Noch dazu, wenn man wie ich eine Leidenschaft fürs Rennradfahren entwickelt hat. Der motorisierte Individualverkehr hat in den letzten Jahren zugenommen. Es ist enger geworden auf den Straßen, egal ob in > mehr
Es gibt schon unmögliche Leute in Lebensmittelgeschäften. Und dabei meine ich keine verstörten Menschen, die augenlidzuckend dem Hamsterkauf frönen. Nein, ich meine unter anderem die Raser. Der Einkauf ähnelt momentan dem Straßenverkehr: Vorfahrt beachten, Bremsweg zum Vordermann, das Verhalten im Stau. Durch die allgemeine Verunsicherung liegen die Nerven blank wie hinterm Steuer. Und so cruisen > mehr
Ich sitze am Schreibtisch, mein Kopf liegt auf der Tischplatte. Nicht ein einziges schönes, aus dem Leben gegriffenes Beispiel fällt mir als Einstieg für die jetzige Kolumne ein. Es ist gefühlter Stillstand. Und dennoch Bewegung auf dieser Welt. Es ist: eine komische Zeit. Aus gegebenem Anlass habe ich mich schlau gemacht, wie meine Seele > mehr
Keiner dankt ihnen, den Maurern, Stuckateuren, Polieren, Betonbauern, Fliesenlegern – dabei hätten wir ohne sie keine Häuser und Wohnungen. Den Bademeistern, ohne die wir in kein Schwimmbad dürften. Den Lehrern, ohne die die Erziehung von Kindern oftmals derer obliegen würde, deren Weltbild wir nicht ausgebreitet wissen wollen. Den Wissenschaftlern, die viel schlauer sind als > mehr
In Zeiten von Null- und Negativzinsen fragt man sich bisweilen defätistisch: In was soll man noch investieren? Was macht wirklich Sinn? Was ist überhaupt noch bezahlbar für Otto Normal? Und jetzt auch noch Corona, Heidewitzka! Aber schlimmer noch, wenn man gar nix mehr zum Investieren hat. Wenn das Leben dich dreimal, viermal, fünfmal fickt, du > mehr
Jetzt ist Frühling, die Wintersportsaison ist vorbei. Die im Fernsehen selbstredend, hier gab es ja keine … Das wissen auch die nordischen Langläufer und Springer und schrauben sich Rollen an die Ski beziehungsweise springen von Schanzen und landen auf Matten. Wie die Kinder, eigentlich. Langlauf im Fernsehen zu verfolgen, ist eine zähe Geschichte, gehört aber > mehr
Keine Usta-Parker oder: Warum Verbrennungsmotoren nicht in die Hände von Idioten gehören. Wrede und Antwort
Ich liebe diese Stadt, das steht außer Frage. Nicht zu klein, nicht zu groß ist sie. Nicht zu asso, nicht zu posh, gut gelegen und ohne Überflutungsprobleme. Doch es gibt einen Faktor, der mich wirklich nervt und wegen dem ich mir doch wünschen würde, es würde etwas mehr Chicago, Berlin oder Groß-Gerau in ihr stecken. > mehr
Liebe Leser, zu Zeiten der unbedarften Ressourcenverschwendung im Rahmen des Studentenzeitalters – letztes Jahrtausend – legte ich mich oft verkatert vor die laufende Dusche, nachdem ich im Bette keinen Schlaf mehr finden konnte. Das blieb unter Freunden nicht unbemerkt, sodass ich einst eine CD mit Duschgeräuschen gebrannt bekam. Eine hervorragende Idee, danke, heute noch. Ich > mehr
















