Das war dann mal ab Wrede und Antwort

Das war dann mal ab

Heute: der Gepäckträger. Nicht der im Bahnhof, der vielleicht auch. Nein, ich meine den über dem Hinterreifen des Fahrrads. Eine nützliche Erfindung – und mittlerweile weitgehend aus den Schaufenstern der Fahrradgeschäfte verschwunden. Er war so praktisch. Wie sonst mit dem Fußball zum Sportplatz radeln? Unter den Arm nehmen? Das wäre gefährlich. Und in einen dieser > mehr

Feiern, bis die Fiesa kommt! Fiesas Welt

Feiern, bis die Fiesa kommt!

Hurra, der Sommer ist da! Nach gefühlt 23 Monaten Winter und Dunkelheit, Regen und finsteren Zukunftsaussichten kommt wieder etwas Schwung ins Leben: mehr Tageslicht, neues Grün an den Bäumen, wärmere Temperaturen und noch miesere Zukunftsaussichten. Denn ein bisschen beruhigend ist es doch: Egal, wie wir komischen (überwiegend) haarlosen Affen uns auf diesem Planeten aufführen, die > mehr

Nur noch fünf Wrede und Antwort

Nur noch fünf

Hört das eigentlich nie auf? Auch das Lohrheidestadion wird umgebaut, die West-Tribüne abgerissen, alles komplett überdacht und modernisiert. Schade. Vorher sind wir aber noch mal hingefahren, denn es ist schön dort, inklusive dem unter Fussball-Lieder-Freunden sehr geschätzten Vereinssong. Die spannende Ausgangslage (Wattenscheid hatte fünf Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz, bei zwei ausstehenden Spielen) tat ihr > mehr

Worte zur Nacht Zoten und G'schichten

Worte zur Nacht

Ich brauche mich nicht wie ein Neo-Ambient-Fusion-Goth anzuziehen, um ein Neo-Ambient-Fusion-Goth zu sein. Wenn ich ein Neo-Ambient-Fusion-Goth sein möchte, dann bin ich ein Neo-Ambient-Fusion-Goth. Ich brauche mich nicht anzuziehen wie ein Mädchen; es ist nicht nötig, mir das Genital abzuschneiden und mir Silikon in die Brüste zu transplantieren – wenn ich ein Mädchen sein will, > mehr

Book of the Month Club Wrede und Antwort

Book of the Month Club

Eigentlich wollte ich eine Kolumne über die British Psychedelic Musikszene der 60er liefern, doch es wird Zeit für einen Buch-Tipp: Giles Smith ist unter Freunden unterhaltsamer, musikbezogener Bücher zwar nicht so bekannt wie Bruce Hornsby, nein Nick Hornby, aber er ist unübertroffen in seiner Schreibe. Als Verfasser von „Lost in Music“, einer Autobiografie über seine > mehr

Kulturelle Unterstellungen Wrede und Antwort

Kulturelle Unterstellungen

Viele Reggae-Interpreten tragen Dreadlocks, da sie der Glaubensrichtung Rastafari angehören oder zumindest mit ihr sympathisieren. Ihre Frisuren wurden und werden von der Boulevard-Presse gerne als „Rasta-Locken“ bezeichnet, komplett Unwissende nennen sie „Rastas“. Rastas sind aber keine Haare, Rastas tragen welche! Nun müssten manche aufpassen, nicht als Unmensch tituliert zu werden, so sie sich als Hessen/Bayern/Schwaben > mehr

Kotz mir nicht auf den Carrot Cake, wenn es keine Umstände macht. Fiesas Welt

Kotz mir nicht auf den Carrot Cake, wenn es keine Umstände macht.

Als ordentliche Kolumnistin schreibe ich meine Texte natürlich Flat White schlürfend (Hafermilch, please!) auf Seidenpapier in den hiesigen Cafés unserer wunderbaren Stadt. Mein Füllfederhalter kratzt beim Schreiben leise über das Papier und ich arrangiere die Blumen auf dem Tisch neu, sodass ich sie perfekt in meinen zwei bis drei Insta-Stories inszenieren kann. Ich muss ja > mehr

Elektrohonk liest mit Wrede und Antwort

Elektrohonk liest mit

Mein E-Mail-Programm macht mir Vorschläge, wie ich im Falle einer Antwort meinerseits meine Mail beginnen könnte. Bedrohlich einfühlsam versucht es, inhaltlich das Richtige zu treffen, und manchmal gelingt es ihm gar. Nie vom Wortlaut zwar, jedoch von der Intention. Das bedeutet, das Programm kennt den Inhalt der eingegangenen Mail. Was befremdlich ist und eine eigene > mehr

Das Niveau des „P“ ist nicht das der „Busen“ Wrede und Antwort

Das Niveau des „P“ ist nicht das der „Busen“

Ich lasse mich ungern anschreien. Vielleicht bin ich auch darum ein so großer Verfechter des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Obwohl auch dort – sicherlich nicht ungebildete – Menschen so tun, als ob sie einen am Appel haben und extra doof sprechen. Dann kommt irgendwann die Depression. Das wünsche ich keinem. Beides. Aber immerhin zeigen sie kein Darts. > mehr

Kinderstuben der Nationaltorhüter Wrede und Antwort

Kinderstuben der Nationaltorhüter

Ich bin Teil einer Fußball-Tippgemeinschaft, welche alle paar Jahre irgendwo hinfährt und sich sportlich überraschen lässt. So auch diesen Oktober. Mit dem Zug. Es war die Hölle auf Schienen, kein Zug fuhr wie er sollte, gelohnt hat es sich trotzdem. Freitag, 20 Uhr. Bonner SC gegen Glesch. Mittelrheinliga. 485 Zuschauer. Die erste Halbzeit: langweilig, torlos > mehr