Taschen von Airbag, Logstoff und Zwei Stilsicher (made in Darmstadt)

Taschen von Airbag, Logstoff und Zwei

Die Tasche: Noch vor wenigen Jahren beherbergte sie – sofern in weiblichem Besitz – Geldbörsen, Schlüssel, Taschentücher und allenfalls noch einen Lippenstift. Männer besaßen sie gar nicht, es sei denn, geschmacklich verirrt, als Pfeifenaufbewahrung am Handgelenk. zur beruflichen Verwendung dominierte der Aktenkoffer mit Zahlenschloss, das Freizeittransportmittel war der Rucksack. Mit ihm begann in den 90er > mehr

Das Oberfeld Typisch Darmstadt

Das Oberfeld

Er wird einfach gedankenlos durch den Park Rosenhöhe traben und dem Seitersweg folgen, ohne sich großartige Gedanken darüber zu machen, dass dieser Name anno dazumals den Flurnamen „Im Seiter“ bezeichnet hat, seitlich der Dieburger Straße nämlich, oder dass der Seiterswiesenschleifweg früher eben kein echter, sondern ein „Schleifweg“ oder auch Trampelpfad war, der nur nach der > mehr

besonders … Liberale Synagoge Der Baukultur auf der Spur + Lebendige Erinnerung (Darmstädter Biografien)

besonders … Liberale Synagoge

Im Oktober 2003 rief ein unerwarteter Fund in Darmstadt auf besonders berührende Weise die Reichspogromnacht ins Gedächtnis: Ein Schutthaufen aus verbrannten Eisenträgern und verkohlten Holzbalken verströmte noch den Brandgeruch aus jener Nacht, „ein sehr starker Geruch der Verbrennung, der immer noch, auch nach 65 Jahren, nachwirkte. Es ist wie eine direkte körperliche und sinnliche Erfahrung > mehr

Ein Gerechter unter den Völkern Lebendige Erinnerung (Darmstädter Biografien)

Ein Gerechter unter den Völkern

Es gibt immer wieder Menschen, die durch Einzeltaten beweisen, dass nicht immer mit dem Strom geschwommen werden muss. Dass der vermeintliche Common Sense eben nicht immer das moralisch und ethisch Richtige ist. Ein solcher Mensch, der seine persönlichen Überzeugungen zu der Maxime seines Handelns in besonders schwierigen Zeiten machte, war der Darmstädter Karl Plagge. Er > mehr

Knertz: „Stadien füllen, den Staat stürzen“ Darmstädter Plattenlabel

Knertz: „Stadien füllen, den Staat stürzen“

Eine neue Gang ist in der Stadt – sie nennt sich das Knertz Collective und verbreitet seit 2007 in Läden wie der Oetinger Villa und dem 603qm Angst und Schrecken bei den althergebrachten Musikgenres, denn unter dem nur noch im weitesten Sinne zutreffenden Überbegriff „Independent“ mischt es sie so krass auf, dass kein Plink mehr auf > mehr

Jugendstilbad: Private Beobachtungen Typisch Darmstadt + Zoten und G'schichten

Jugendstilbad: Private Beobachtungen

Vor sechs Jahren wurde ich entführt. Einen halben Tag Autofahrt in die Schweiz, den Koffer vom geliebten Mann heimlich gepackt, brachte mich dieser in das architektonisch hochgelobte Areal des Peter Zumthor: die Therme Vals. Er hatte mir die falschen Sachen eingepackt, die Schuhe ganz vergessen und das Budget reichte nur für einmal Abendessen im Roten > mehr

1. Darmstädter Kickertest Kneipensport

1. Darmstädter Kickertest

Das P berichtet von der härtesten Front des Kneipensports: Schonungslos gegenüber uns selbst ziehen wir von einem Kicker zum nächsten, überprüfen Temperatur und Geschmack der angebotenen Biere – und natürlich die Tische und Gegner.   K60 (Kasinostr. 60) Wir beginnen den Abend beim Nachwuchs der Darmstädter Kicker-Landschaft. Ein bisschen außerhalb gelegen und durch das Parkhaus, > mehr

Darmstadt-Krimi „Rosengrab“ von Michael Kibler Lesestoff - Darmstadt-Literatur

Darmstadt-Krimi „Rosengrab“ von Michael Kibler

Paris, London, New York, Berlin – viele Schriftsteller bedienen sich namhafter Metropolen, um ihre Story in einen pompösen Schauplatz einbetten zu können. Michael Kibler ist da anders: „Schreibe über das, worin Du Dich auskennst“ ist ein Leitsatz, der sich für ihn bewährt hat. Folglich spielen die Geschichten des „Darmstädters aus Leidenschaft“ in keinen fiktiven Galaxien > mehr

Ode an die Darmstädter Kiosk-Kultur So isst Darmstadt! + Zoten und G'schichten

Ode an die Darmstädter Kiosk-Kultur

Wann warst Du eigentlich das letzte Mal am Kiosk? Nein, nicht an der Frittenbude im Freibad Deines Vertrauens – ich spreche vom Kiosk um die Ecke. Dort, wo man vorne alles kaufen kann, was einen so über den Tag rettet, und hinten eben jenen vergessen kann. Dort, wo Smalltalks noch ernst genommen werden, wo man > mehr

Greg Parker und Terry Lee Brown Jr.: „Diese flapsige Heiner-Mentalität mag ich“ Blackbox-Interviews

Greg Parker und Terry Lee Brown Jr.: „Diese flapsige Heiner-Mentalität mag ich“

Greg Parker und Terry Lee Brown Jr., die Namen klingen erstmal schwer amerikanisch, dabei handelt es sich um zwei waschechte Darmstädter. Ihre zweite Heimat nennt sich Techno-Housen, denn beide veröffentlichen auf dem ziemlich bekannten Label Plastic City. Der eine, Gregor Parker (37), lange Zeit Plattenladenbetreiber (Smoove Records) und seit 20 Jahren Teilzeit-DJ, erlebt gerade seinen > mehr