In einer Welt vor dem Coronavirus hätten Ende März die letzten Teilnehmer der diesjährigen (nun nächstjährigen) Europameisterschaft ermittelt werden sollen. Lilienprofi Victor Pálsson hätte dann mit seinen Isländern die Rumänen herausgefordert. Tja, hätte. Und obwohl (oder gerade weil) der Ball nun fast überall ruht, werfen wir einen Blick auf die Riege von Lilienakteuren, die in > mehr
Im Sommer 2015 wurden in Darmstadt Geflüchtete mit riesiger Solidarität empfangen. Die Herzlichkeit und das breite ehrenamtliche Engagement löste gar ein bundesweites Medienecho aus – die FAZ dokumentierte „eine Welle der Hilfsbereitschaft“. Seit März 2018 ist Darmstadt ebenso Standort von Hessens erstem Abschiebegefängnis. Von hier aus drängen nunmehr kaum Bilder in den Diskurs. Ein Versuch, > mehr
Unaufgeregt und unaufdringlich fügt sich die grüne Metallkonstruktion in die Umgebung ein. Dieses Geländer, so unscheinbar es auch sein mag, hält eine Überraschung parat: Es führt ins Nichts. Ein Trick, der mit unserer Wahrnehmung spielt. Abseits dieser Finte erhält das Werk derzeit aber eine gänzlich neue Qualität. Während das öffentliche Leben zum Erliegen kommt, um > mehr
Das Darmstädter Theaterstück „Achterbahn“ setzt sich performativ mit der Persönlichkeitsstörung Borderline auseinander Was ist Borderline? Borderline beschreibt eine emotional instabile Persönlichkeitsstörung, bei der das eigene Selbstbild, Ziele und innere Präferenzen unklar und gestört sind. Diese äußert sich in Impulsivität, die wechselhafte launenhafte Stimmung beinhaltet, sowie instabilen, aber intensiven zwischenmenschlichen Beziehungen, dem chronischen Gefühl der > mehr
> Heute erinnert nur noch ein Haufen Findlinge mit einer Gedenktafel an das kleine Dorf Clappach, das einst am heutigen Ortsrand von Bessungen angesiedelt war und Namensgeber der Klappacher Straße ist. 1275 erstmals erwähnt, gehörte der Weiler zunächst dem Grafen von Katzenelnbogen, später dann den Herren von Ortenberg, von Gondsroth, von Ramstadt und von Frankenstein. > mehr
In Zeiten von Null- und Negativzinsen fragt man sich bisweilen defätistisch: In was soll man noch investieren? Was macht wirklich Sinn? Was ist überhaupt noch bezahlbar für Otto Normal? Und jetzt auch noch Corona, Heidewitzka! Aber schlimmer noch, wenn man gar nix mehr zum Investieren hat. Wenn das Leben dich dreimal, viermal, fünfmal fickt, du > mehr
Jetzt ist Frühling, die Wintersportsaison ist vorbei. Die im Fernsehen selbstredend, hier gab es ja keine … Das wissen auch die nordischen Langläufer und Springer und schrauben sich Rollen an die Ski beziehungsweise springen von Schanzen und landen auf Matten. Wie die Kinder, eigentlich. Langlauf im Fernsehen zu verfolgen, ist eine zähe Geschichte, gehört aber > mehr
Die enge Verbindung zu seiner Wahlheimat wird bei Schriftsteller Michael Kibler auch in seinen Romanen deutlich: Seine gesamte Krimiserie spielt in Darmstadt. „Als Kind bin ich aus familiären Gründen oft umgezogen“, erzählt der zweifache Vater mit dem Dreitagebart. Der letzte Umzug, der an den Woog, sei dann genau der richtige gewesen: „Darmstadt bezeichne ich als > mehr
„Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche seinen Boden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken“, so Hermann Hesse. Mit welchen Büchern soll der Darmstädter Bücherfreund nun aber das Haus oder die Wohnung schmücken? Schließlich ist die Auswahl an Büchern da draußen ebenso groß wie die Anzahl an gedruckten Buchseiten! Wie > mehr
Internationaler Frauen*tag am 08. März: „Zwölf Milliarden Stunden unbezahlte Arbeit am Tag“ Soziales Darmstadt
Warum leben wir nicht in einer Gesellschaft, die die Bedürfnisse der Menschen in den Fokus stellt, auf das Gemeinwohl achtet, auf Gleichheit Wert legt? Sondern in einer, in der beispielsweise Sorgearbeit anhand geschlechtlicher, klassenbezogener und kolonialer Kategorien verteilt wird? Diese und ähnliche Fragen stellen sich die Mitglieder* des Feministischen Streiks Darmstadt – und versuchen Antworten > mehr
















