Christoph Rau ist ein „Fotograf ohne Studio“ und eher ein Einzelgänger. Jemand, der es zwar liebt, Menschen zu fotografieren, aber noch lieber alleine am heimischen PC arbeitet. „Ich habe fünf Geschwister … ich glaube, das war einfach zu viel“, resümiert er schmunzelnd. Die Kombination von Kontakten und Abgeschiedenheit in seinem Beruf ist für ihn daher > mehr
> Die Russische Kapelle auf der Mathildenhöhe, in der bis heute orthodoxe Gottesdienste abgehalten werden, steht auf (importiertem) russischem Boden. Die Züge mit der russischen Erde rollten 1897 am Ostbahnhof an. Zar Nikolaus II. von Russland wollte bei Besuchen in der Heimat seiner Frau, der Zarin Alexandra (gebürtige Prinzessin Alix von Hessen-Darmstadt), nicht auf ein > mehr
Auch wenn 2021 nun schon ein paar Wochen hinter uns liegt, als Lilienfan wird einem beim Gedanken an das vergangene Jahr immer noch ganz warm ums Herz. Stolze 68 Punkte holte der SVD 2021 in der 2. Bundesliga. Eine sagenhafte Ausbeute. Mit 79 Buden stellten die 98er zugleich die torhungrigste Offensive. Auch in der Defensive > mehr
Manchmal hat man an einem Ort direkt das Gefühl, dass man willkommen ist. So war es für mich, als ich 2010 aus Kanada für ein Auslandssemester nach Darmstadt kam. Aus diesem einen Semester ist ein Studium geworden – und mittlerweile ist Darmstadt mein Zuhause. Als Ausländerin will ich mich in meiner Stadt zugehörig fühlen, unabhängig > mehr
„Ich gehe immer von dem Moment aus, in dem ich mich befinde“, sagt Reiner Engel. Fast 30 Jahre lang hat der 65-jährige Darmstädter im Martinsviertel gewirkt und viel beeinflusst. 2019 ging er in Rente, zuvor war er als Sozialarbeiter der Martin-Luther-Gemeinde für die Kinder und Jugendlichen des „Watzeverdels“ da. Er hörte ihnen zu, entwickelte Ideen, > mehr
Anabel Möbius und Nicolai Gonther haben gemeinsam Schauspiel an der Kunsthochschule in Frankfurt studiert. Als „Alle werden fallen“ schlagen sie Brücken zwischen Techno-Rave und Punkkonzert. Treibend und atmosphärisch geht ihre Musik nach vorne, behält dabei aber stets eine politische Ebene. Im September spielte das Duo auf dem großen Klimastreik in Darmstadt, Anabel war zuletzt auch > mehr
Die Hochnäsigkeit der zugezogenen, die Ignoranz der gebürtigen, die Fassungslosigkeit der weggezogenen Berliner: alles Gründe, von dieser Stadt die Finger zu lassen. Logo, viel zu groß, historisch vorbelastet – und mit einer, für einen Südhessen, unmöglichen Topografie ausgestattet. Doch jenes Berlin füllt nach wie vor die Fernsehsessel, damit zum x-ten Mal die Goldenen Zwanziger mit > mehr
Es gibt bestimmte Dinge, die bekommt man nicht mehr aus dem Kopf. Für mich gehört dazu eine Randbemerkung, die ein Freund beim Gang durch die Stadt hat fallen lassen. Sie war so unsinnig wie fatal und lautete wie folgt: „Moderne Skulpturen im öffentlichen Raum sehen häufig aus wie Nudeln aus Stahl.“ Seit jenem verhängnisvollen Tag > mehr
Monitoring der Pandemieentwicklung mittels Sequenzierung an der TU Darmstadt Wissen schafft in Darmstadt
Seit 1997 trägt Darmstadt den Beinamen Wissenschaftsstadt im Titel und auf den Ortsschildern. Mit ihren Ideen, Projekten und Lösungen füllen Forschende an TU und Hochschule Darmstadt oder den Fraunhofer-Instituten dieses Label mit Leben. Das P zeigt Ausschnitte ihrer Forschungs- und Entwicklungsarbeit: Projekte, die sich auf Gesellschaft, Umwelt und Alltag auswirken – und die Menschen dahinter. > mehr
Darmstadts Immobilien-Geisterjäger decken Leerstände und Profitmaximierungsstreben auf Typisch Darmstadt
Der „Quartierladen“ ist leer. Bis auf drei verkleidete Männer. Was nach der Vorbereitung auf die nächste Comic-Con klingt, ist tatsächlich der kreativste politische Protest, den Darmstadt in den letzen Jahren gesehen hat. Entspannt, als müssten sie nicht in dieser Nacht noch dem Profitmonster gegenübertreten, sitzen sie im Herzen der solidarischen Postsiedlung: Venkman, Spengler, Stantz. Sie > mehr
















