Geschichte begegnet einem in Darmstadt an jeder Straßenecke – wenn man nur genauer hinsieht. Exakt das tut die Darmstädter Geschichtswerkstatt seit bald 40 Jahren. Der Verein deckt dabei auch immer wieder unbequeme Wahrheiten auf. Auf seine Initiative hin wird der Magistrat demnächst eine Gedenktafel auf dem Gelände des Klinikums enthüllen, die an das Schicksal von > mehr
Bangerts Eck „Da läuft was schief. Wir müssen den Charme des Viertels bewahren“, so Oberbürgermeister Jochen Partsch Ende 2021, als das P Magazin ihn um eine Stellungnahme zum Kneipensterben im Martinsviertel bat. Hoffnungsschimmer? Eher ein rhetorischer Papiertiger. Ein soziales Erhaltunsrecht in Form einer Milieuschutzverfassung? So schnell wohl nicht in Darmstadt. Und so kam es, wie > mehr
Jetzt ist sie fast schon wieder rum, die Zweitliga-Saison 2021/22. Unabhängig, ob am Ende Aufstieg oder Klassenerhalt stehen: Die Lilien wussten zu gefallen. Als Mannschaft verdiente sich die Truppe von Torsten Lieberknecht ein riesiges Fleißkärtchen. Seit dem Ende der Hinrunde war die Spitzengruppe das Revier der 98er. Mitentscheidend für ihren Höhenflug war die mannschaftliche Geschlossenheit. > mehr
Die vergangenen zwei Jahre waren bretthart für all die tapferen Darmstädter Gastwirt:innen, Bartender, Baristas, Restaurant- und Club-Betreiber:innen. Nahezu alle haben bis heute durchgehalten. Haben ihr Erspartes aufgebraucht, einen Teil der Mitarbeiter:innen verloren – was auch für die Umsätze gilt, die nicht mehr aufgeholt werden können. 2020 und 2021: Bundesweit mehr als minus 30 Prozent im > mehr
Alles tritt in den Hintergrund. Der Gram über dies und das, was einen eben so nervt. Sich nie wieder ein Fußballspiel einer arrivierten Mannschaft in der Art, wie man es früher konnte, ansehen können, zum Beispiel. Dauersupport als Methode zur Vergrämung. Ein Stadionbesuch kommt einem Kinobesuch der Rocky Horror Picture Show im Kino – des > mehr
Ein umzäuntes Quadrat mit mehr oder minder kontrolliertem Bewuchs – und mittendrin eine seltsame Szene aus Stein und Metall: Auf einem zum Eingang gewordenen Riesensockel thront das Antlitz des Grabbewohners und Komponisten Friedrich von Flotow. Unter seinem ernsten Gesicht befindet sich eine aus Marmor gearbeitete Frauenfigur, deren rechter Fuß bereits auf der Schwelle ruht und > mehr
> Schlager-Popstar Helene Fischer spielte 2003 am Staatstheater Darmstadt bei der „Rocky Horror Show“ mit. Die damals 19-Jährige lernte tagsüber an der Stage & Musical School Frankfurt und wirbelte abends in Darmstadt im Chor der Transsylvanierinnen mit. > Bevor die Kulturkneipe „Sumpf“ im Erdgeschoss von Haus Kasinostraße 105 ihren feucht-schlammigen Namen erhielt, hieß der Laden > mehr
In Darmstadt kennt man Heiner Herchenröder als Musiker, Sozialarbeiter und Hausmeister der Oetinger Villa. Der 60-Jährige ist in der Stadt geboren – ein „eschde Heiner“ also – und fühlt sich hier bis heute „richtig wohl“. Beim Stichwort Darmstadt erzählt er, wie er als Kind in der Straßenbahn mit offenen Türen ans Oberwaldhaus gefahren ist oder > mehr
Es ist Mittwochabend, kurz nach Acht. Ich sitze in eine Wollfilzdecke gewickelt auf einer Isomatte in einer dunklen Ecke auf dem Außengelände des Pfungstädter Schwimmbads und puste kleine Atemwölkchen in die Winterluft. Was nach einem schlechten Klischee aus einem Coming-of-Age-Film klingt, hat heute ganz andere Gründe: Nach wenigen Minuten höre ich ein Glöckchen klingeln und > mehr
Nicht nur Darmstädter Kinder lieben es: das Mastodon-Skelett, das nach zwei Jahren Ausleihe an das Smithsonian American Art Museum (unweit des Capitols in Washington) sicher ins Hessische Landesmuseum (HLMD) am Friedensplatz zurückgekehrt ist. Wir begrüßen den „American Heiner“ – pünktlich zur am 25. März gestarteten Sonderausstellung im HLMD – mit einem „Rischdisch (un)wischdisch Spezial“. Relevante > mehr
















