In der Kirschenallee 88 in Darmstadt befindet sich das Haus für Industriekultur. Es ist ein großes historisches Backsteingebäude, das aktuell von Baustellengeländern umringt ist. Nach längerer Suche finde ich die Klingel mit der Aufschrift „Schriftgießerei Gerstenberg“. Ich klingele, doch es macht niemand auf. Stattdessen öffnet der Hausmeister mir die Tür. Mit dem Fahrstuhl geht es > mehr
Überschrift H2 Nachdem ich einen ruhigen Sommer hatte, die letzte Ausgabe von einer KI geschrieben wurde und ich jetzt hoch motiviert in die Herbstdepression starte, nutze ich das Momentum für die neue Folge meiner Kolumne. „Liebe Sarah, wann kommt denn die nächste Kolumne?“, werde ich gefragt. Ich heiße seit fast 36 Jahren Isa, aber so > mehr
> Das 1990 von der Akademischen Solartechnikgruppe der TU Darmstadt entwickelte Rennsolarmobil „Pinky“ gewann drei Weltmeistertitel für Solarfahrzeuge. Aus der studentischen Gruppe ging der Verein Akasol e. V. hervor, der 2008 zusammen mit der Schulz Group die Akasol Engineering GmbH gründete (später: Akasol AG, seit 2022: Borgwarner Akasol), die sich zu einem weltweit führenden Batteriehersteller > mehr
In dieser Kolumne geht es ja mal um Weltbewegendes, mal um diese Stadt, mal um Sport und mal um weltbewegenden Sport in dieser Stadt. Oft geht es um Gerechtigkeit beziehungsweise deren Pendant. Mein Blick auf die Gesellschaft ist dabei kritisch bis heiter, manchmal aber auch von Niedergeschlagenheit durchzogen. Nicht ohne Grund. Gerne stelle ich aber > mehr
Über einem Durchgang schwebt, unterteilt in sechs Kästen, eine Reiterfigur. Lediglich sein Körper und seine Augen, jene der zwei Pferde und einige Linien sind in Rot- und Blautönen gehalten, die sich von der sonst geometrischen Komposition in gedeckten Erdtönen absetzen. Außerdem ist die gesamte Bildfläche durchzogen von einem Gewimmel an Linien, denn es handelt sich > mehr
Sport, der in Darmstadt betrieben wird, und – Trommelwirbel – nicht Fußball ist? Vor lauter Lilienfieber ist’s ein bisschen in den Hintergrund geraten, aber: Jawohl, das gibt’s. Hier stellen wir sie vor, die Sportarten, die (noch) nicht von einem großen Publikum bejubelt werden. Zum Beispiel, weil sie bislang kaum jemand kennt. Oder weil sie eben > mehr
„Ich möchte etwas in der Welt bewirken“, antwortet Kerstin Lau, wenn sie gefragt wird, warum sie sich in der Kommunalpolitik engagiert. Sie sei schon immer ein „politischer Mensch“ gewesen, erklärt die Vorsitzende der Uffbasse-Fraktion und zweifache Oberbürgermeisterkandidatin. Ob in der Schule, in der sie häufig den Posten der Klassensprecherin innehatte, oder später in ihrer Punk-Zeit. > mehr
Am Fuße der Rosenhöhe, gleich hinter dem Löwentor, befindet sich die Neue Künstlerkolonie Darmstadt. Die teilweise hinter Bäumen versteckten Bungalows, die in den 1960er-Jahren erbaut worden sind, dienen auch heute noch als Künstlerhäuser. Gleich im ersten Haus, im Ludwig-Engel-Weg 1, befindet sich das Atelierhaus „LEW1“, das während der Corona-Pandemie insbesondere als digitale Projektionsfläche auffiel. Der > mehr
Die vier Mittzwanziger Lucid Void bestehen aus Jakob Schuck an der Gitarre, Béla Nitsch am Bass, dem Keyboarder Samba Gueye und dem Schlagzeuger Max Hübner. Sie machen seit 2016 eine Art instrumentalen psychedelischen Krautrock, der in einer jungen, brodelnden Modern-Psych-Szene mehr und mehr Beachtung findet. Zuletzt erschien das Mini-Album „Saat“. Dass sie gerne mal Darmstädter > mehr
„What is the most German thing about you?“, fragt mich jemand diesen Sommer in Schweden. Ich schweige – was an mir ist überhaupt deutsch? Was überhaupt ist deutsch? Ich bin nie wirklich pünktlich, mag es nicht, abends kalte Brote zu essen und habe so meine Schwierigkeiten mit Direktheit. Schwierigkeiten hab ich auch damit, mich selbst > mehr
















