Im Oktober 2003 rief ein unerwarteter Fund in Darmstadt auf besonders berührende Weise die Reichspogromnacht ins Gedächtnis: Ein Schutthaufen aus verbrannten Eisenträgern und verkohlten Holzbalken verströmte noch den Brandgeruch aus jener Nacht, „ein sehr starker Geruch der Verbrennung, der immer noch, auch nach 65 Jahren, nachwirkte. Es ist wie eine direkte körperliche und sinnliche Erfahrung > mehr
besonders … Liberale Synagoge Der Baukultur auf der Spur + Lebendige Erinnerung (Darmstädter Biografien)
Als Jimi 1957 – da waren die meisten P-Leser noch nicht einmal geboren – aus dem tristen Bad Nauheim nach Darmstadt kam, ursprünglich nur für die paar Jahre des Studiums, trug er noch keinen Künstlernamen – der flog ihm erst Anfang der Sechziger zu, nachdem sein linkes Ohr den Dienst eingestellt hatte. Und auch die > mehr
Eine Freundin schwärmte mir vor: „… oooh, Data Break, die sind echt knackig.“ Stimmt schon, ihre Mischung aus Post-Punk, Neo-Wave und Disco-Riot ist wirklich knackig. Aber ich glaube, meine Freundin meinte das anders. Egal. Nach einem Jahr Zwangspause sind The Data Break endlich wieder in jeder Hinsicht knackig. Vorher nagte der Weggang ihres Sängers/Gitarristen doch > mehr
Es gibt immer wieder Menschen, die durch Einzeltaten beweisen, dass nicht immer mit dem Strom geschwommen werden muss. Dass der vermeintliche Common Sense eben nicht immer das moralisch und ethisch Richtige ist. Ein solcher Mensch, der seine persönlichen Überzeugungen zu der Maxime seines Handelns in besonders schwierigen Zeiten machte, war der Darmstädter Karl Plagge. Er > mehr
Dieter Gutzler spielte von ’86 bis ’93 bei den Lilien. Ja, mir kam’s auch nicht so vor, er machte ja auch immer nur ein bis zwei Drittel der Ligaspiele mit, aber er war tatsächlich sieben lange Jahre am Böllenfalltor. In dieser Zeit brachte er es auf 149 Zweitliga-Einsätze und erzielte dabei 26 Treffer, davon allerdings > mehr
Gerade mal 500 Kilometer vom Polarkreis entfernt und in wahrlich dünn besiedelter Gegend gelegen, könnte man meinen, dass das Leben im norwegischen Trondheim ausnahmslos Kälte und Ödnis zu bieten hat. Doch genauere Betrachtung lohnt, denn die mit 165.000 Einwohnern immerhin drittgrößte Stadt des nordischen Königreiches verfügt – dem milden Golfstrom sei Dank – über ein > mehr
Der Engel (lateinisch: angelus, von griechisch: ángelos „Bote“, „Botschafter“; Übersetzung von hebräisch: mal’ach „Bote“) ist in vielen Religionen ein Wesen, das Gott oder den Göttern zur Seite steht, aber von ihnen unterschieden wird. Sagt zumindest der nicht unumstrittene Wikipedia-Eintrag über die Motive der abgebildeten Sticker. Inwieweit der Künstler damit übereinstimmt, wissen wir nicht, denn wie > mehr
















