> 1931 schlüpfte der legendäre „Datterich“-Darsteller Joseph Offenbach (der damals noch nicht so hieß) am Theater in Zwickau in seine Paraderolle. Neben ihm auf der Bühne: Inge Meysel als Evchen. Es war eine ihrer ersten Rollen als professionelle Schauspielerin. Da die Rolle des Evchen aber als „zu klein“ für diese begabte Frau eingeschätzt wurde, erfand > mehr
Objekt: The Miserable Rich (Belfast) | 08.08.2011 | Garten der Familie Herz, Griesheim Fotograf: Jan Ehlers Hintergrund: „The Miserable Rich aus Belfast haben am 8. August 2011 bei den Brüdern Herz (Okta Logue) in der Werkstatt des Familienbetriebs ein in Kooperation mit dem Label Hazelwood organisiertes Konzert gegeben. Nach einer Pause und besserem Wetter entschloss > mehr
Wer wird Weltmeister, wer gibt sich die Blöße? Diese Spekulationen werden durch die gesamte Auslagezeit dieser Zeitschrift hinweg für Heiterkeit, aber auch blutige Lippen sorgen. Da reihe ich mich locker ein. Favoriten, jede Menge, seit Menschengedenken dieselben, aber setzten die sich auch durch? Was ist mit der Hitze? Welches System wird das siegreiche? Ich persönlich > mehr
Die Leidenszeit hat ein Ende: Nach zwei Jahren Pause, die sie vermutlich in der Asservatenkammer des DFB verbracht haben, sind die drei begnadetsten Old-School-Fußballkommentatoren der Stadt rechtzeitig zur WM 2014 zurück: Wolf-Dieter Possmann, Heribert Fassbier und Werner Hanf mit ihrer „Spielbeobachtung“! Zwar ist ihr ehemaliges Sportstudio, das 603qm, inzwischen unter einem Berg von Schutt und > mehr
Der Datterich. Mundart-Stück, Lokalposse, Biedermeier-Schwank: Für viele klingt schon im Titel die Provinzialität dieses Theaterklassikers von Ernst Elias Niebergall mit. War „Der Datterich“ nicht dieses grüne Buch, das die Darmstädter Schüler unfreiwilligerweise von der Stadt zu ihrem Abitur überreicht bekamen und anschließend auf den heimischen Dachböden verschwinden ließen? Der in Form von schattenriss-schwangeren Theater-Aufführungen ritualisierte > mehr
Für den Prinz-Georgs-Garten braucht man ein bisschen Zeit – und jemanden, der einen einfach mal mitnimmt. Denn wie spaßig kann das sein, gemessenen Schrittes an ordentlichen Gemüsebeeten vorbei zu flanieren? Lasst Euch überraschen! Reihenweise Obst und Gemüse, dazwischen Löwenmäulchen und Lavendel, bunte Wiesenblumen neben Johannisbeeren, kleingestutzte Apfel- und Birnbäumchen: Für die meisten von uns eine > mehr
Versteckt und ebenso zentral im Residenzschloss gelegen, ist der zunächst mysteriös anmutende Künstlerkeller beheimatet. Künstlerkeller? Nie gehört – mag sich jetzt der eine oder die andere denken, und das nicht zu Unrecht: Zwar gehört der „Keller“ schon länger zur heimischen Kulturszene, seit ihn Darmstädter Künstler 1952 unter der Präsidentschaft von Pit Ludwig (der später auch > mehr
Er wurde 1814 im Schlossgraben gegründet. Nach fünf Umzügen schlug er 1874 dauerhaft Wurzeln in seinem jetzigen Domizil in der Schnittspahnstraße. Gerade im Frühling und Sommer bietet er einen schönen Ort zum schlendern und entspannen An alle Singles: Wie oft habt ihr Euch schließlich nach einem geeigneten Platz für ein erstes Date den Kopf zerbrochen? Aber > mehr
Mitten im Zentrum der Stadt, inmitten vom Lärm der Autos, Busse und Menschen. Der Blick fällt hinüber über den Cityring auf das Darmstadtium. Der grau-grüne Klotz aus Beton und Glas wirkt bedrohlich. Denn hier, am Rande der Schlossbastion, gibt es das visuelle Kontrastprogramm: knorzelige, über Jahrzehnte gewachsene, würdevolle Platanen, noch fast kahl, aber die Sonne > mehr
Wenn des Nachts in der Gründerzeitvilla die etwas morsche Holztreppe ächzt, das Licht schummrig flackert und ein zarter, leicht modriger Windhauch durch die Stockwerke säuselt, dann ist der Hausgeist wieder unterwegs. Und der lässt auch schon mal jemanden verschwinden. So zumindest die schöne Märe, mit der Konzertveranstalter Markus Hoffmann in der Oetinger Villa nächtigende Künstler > mehr
















