Tagsüber Forscher im Bereich der Mensch-Technik-Interaktion, abends DJ, der am liebsten „Kracher“ aus den Achtzigern auflegt. Marc Hassenzahl ist Professor, Musikliebhaber, Vater, Ehemann und Wahl-Martinsviertler. Mit 53 Jahren steht er mitten im Leben, lebt Nachhaltigkeit, entspannt aber auch gerne mit Bier im familieneigenen Schrebergarten. „Für den Garten ist meine Frau Annette zuständig – ich mache > mehr
Alle Artikel von Miriam Gartlgruber
Rosa Wolf klingt wie ein Künstlername. Ist aber keiner. Fest steht: Nur die Darmstädter Rosa Wolf ist die „echte“ – und sie sagt: „Ich habe mich für meinen Namen immer geschämt, bis eine Freundin meinte, dass er doch perfekt passt.“ Er passt, weil Rosa mit Haut und Haaren, die mal blau – und natürlich auch > mehr
Sie liebt die „Schwätzchen“ mit der Kundschaft, das „Auf-Du-und-Du-Sein“ – und wenn die Leute ihre Beratung schätzen. „Dabei kenne ich von den meisten nicht mal den Vornamen, nur das Gesicht“, sagt Silke Rebell und lacht. Sie arbeitet beim gleichnamigen Obsthaus, einem Darmstädter Traditionsunternehmen mit Geschichte. „Viele denken, ich sei die Chefin – aber ich gehöre > mehr
Gefühlt kennt sie fast jede:n in Darmstadt und jede:r kennt sie. Dabei ist Nuri Vural keine „Ur-Heinerin“. „Ich bin im Allgäu geboren und erst mit zwölf Jahren hergekommen.“ Seitdem hat die 42-Jährige in fast jedem Viertel gelebt, in verschiedenen Restaurants, Cafés und Bars gearbeitet und dabei Menschen aus den unterschiedlichsten Szenen und Altersgruppen kennengelernt – > mehr
Er wird als „Gin-Koryphäe“ bezeichnet – und das völlig zurecht: Mit Wacholderschnaps kennt sich Blaise Kapet aus wie kaum ein anderer. Doch der 51-jährige Inhaber der Gin Bar in der Heinheimer Straße weiß auch eine Menge zu Whisky, Rum und Tonic Water zu erzählen. „Die Herstellung von Geschmäckern hat mich schon immer fasziniert“, erklärt Blaise > mehr
In Darmstadt kennt man Heiner Herchenröder als Musiker, Sozialarbeiter und Hausmeister der Oetinger Villa. Der 60-Jährige ist in der Stadt geboren – ein „eschde Heiner“ also – und fühlt sich hier bis heute „richtig wohl“. Beim Stichwort Darmstadt erzählt er, wie er als Kind in der Straßenbahn mit offenen Türen ans Oberwaldhaus gefahren ist oder > mehr
Wer das „3klang“ kennt, kennt auch Sonja Weber. 18 Jahre lang arbeitete die 47-Jährige im Szenecafé und Restaurant am Riegerplatz, bediente Gäste, bereitete Getränke zu, kümmerte sich um Abrechnungen und E-Mails. Sie war die rechte Hand der Betreiberinnen Imke Münster und Nina Pauschert und hat Ende 2021 aufgehört. „Irgendwie war es jetzt gut. Ich wollte > mehr
Grand Village Es ist wieder geschäftiges Leben eingezogen in die Grafenstraße 39 (ehemals: Böhm Natur). Das neue Möbel- und Wohnaccessoiresgeschäft Grand Village bietet alles, was das Herz von Interieur-Liebhaber:innen höher schlagen lässt. Zum Anschauen und Ausprobieren ausgestellt sind Stücke verschiedener Hersteller und Stilrichtungen. Vom Landhaus-Stil über hygge Scandic-Schick bis hin zu zeitlosen Klassikern. Ob Sessel, > mehr
Christoph Rau ist ein „Fotograf ohne Studio“ und eher ein Einzelgänger. Jemand, der es zwar liebt, Menschen zu fotografieren, aber noch lieber alleine am heimischen PC arbeitet. „Ich habe fünf Geschwister … ich glaube, das war einfach zu viel“, resümiert er schmunzelnd. Die Kombination von Kontakten und Abgeschiedenheit in seinem Beruf ist für ihn daher > mehr
„Ich gehe immer von dem Moment aus, in dem ich mich befinde“, sagt Reiner Engel. Fast 30 Jahre lang hat der 65-jährige Darmstädter im Martinsviertel gewirkt und viel beeinflusst. 2019 ging er in Rente, zuvor war er als Sozialarbeiter der Martin-Luther-Gemeinde für die Kinder und Jugendlichen des „Watzeverdels“ da. Er hörte ihnen zu, entwickelte Ideen, > mehr
















