Es ist schon bedrückend, wie verblödet unsere Gesellschaft mittlerweile ist. Ich und meine Freunde haben vor wenigen Jahrzehnten noch über die Amerikaner gelacht, mit ihrem Wild-West-Patriotismus und wie der mit der Allgegenwart irgendwie christlich gearteten Glaubens einhergeht. Und da vieles aus Amerika mit Verzögerung auch bei uns en vogue wurde und wird, muss man gar > mehr
Alle Artikel von Gerald Wrede
Liebe Leser/-innen, anbei einige der Literatur nahestehenden Werke für verschwitzte Zeiten in Dürre und Einsamkeit. Möge es Sie unterhalten, so wie es mich unterhielt, sie zu schaffen. Haiku Stadion an der Tankstelle Nicht besucht im Moment Beides Limerick Ein spielender Junge in Traisa befand einst er wäre nun Kaiser verhielt sich auch so > mehr
Es gibt schon unmögliche Leute in Lebensmittelgeschäften. Und dabei meine ich keine verstörten Menschen, die augenlidzuckend dem Hamsterkauf frönen. Nein, ich meine unter anderem die Raser. Der Einkauf ähnelt momentan dem Straßenverkehr: Vorfahrt beachten, Bremsweg zum Vordermann, das Verhalten im Stau. Durch die allgemeine Verunsicherung liegen die Nerven blank wie hinterm Steuer. Und so cruisen > mehr
Keiner dankt ihnen, den Maurern, Stuckateuren, Polieren, Betonbauern, Fliesenlegern – dabei hätten wir ohne sie keine Häuser und Wohnungen. Den Bademeistern, ohne die wir in kein Schwimmbad dürften. Den Lehrern, ohne die die Erziehung von Kindern oftmals derer obliegen würde, deren Weltbild wir nicht ausgebreitet wissen wollen. Den Wissenschaftlern, die viel schlauer sind als > mehr
Jetzt ist Frühling, die Wintersportsaison ist vorbei. Die im Fernsehen selbstredend, hier gab es ja keine … Das wissen auch die nordischen Langläufer und Springer und schrauben sich Rollen an die Ski beziehungsweise springen von Schanzen und landen auf Matten. Wie die Kinder, eigentlich. Langlauf im Fernsehen zu verfolgen, ist eine zähe Geschichte, gehört aber > mehr
Keine Usta-Parker oder: Warum Verbrennungsmotoren nicht in die Hände von Idioten gehören. Wrede und Antwort
Ich liebe diese Stadt, das steht außer Frage. Nicht zu klein, nicht zu groß ist sie. Nicht zu asso, nicht zu posh, gut gelegen und ohne Überflutungsprobleme. Doch es gibt einen Faktor, der mich wirklich nervt und wegen dem ich mir doch wünschen würde, es würde etwas mehr Chicago, Berlin oder Groß-Gerau in ihr stecken. > mehr
Liebe Leser, zu Zeiten der unbedarften Ressourcenverschwendung im Rahmen des Studentenzeitalters – letztes Jahrtausend – legte ich mich oft verkatert vor die laufende Dusche, nachdem ich im Bette keinen Schlaf mehr finden konnte. Das blieb unter Freunden nicht unbemerkt, sodass ich einst eine CD mit Duschgeräuschen gebrannt bekam. Eine hervorragende Idee, danke, heute noch. Ich > mehr
Nicht, dass ich ständig niveauvolle Musik hören würde, aber dieses Autotune-Rumgeoktaviere ist schon sehr anstrengend. Und natürlich hängt meine Meinung untrennbar mit dem Ort zusammen, an welchem ich beschallt werde. Wir haben recht lange Rotphasen, zumindest an manchen Ampeln unserer Stadt. Und da autotuned es dann aus den Fahrzeugen. Ja, ich weiß, voll aufgedrehte Anlagen > mehr
Wer in drei Teufels Namen entwickelt die seit 50 Jahren nahezu unveränderten Krücken denn mal weiter? Sie funktionieren zwar eins-a, aber das Abstellen wird doch sicherlich nicht nur mir so viel Ungemach bereiten, dass man damit gerne auf irgendwas einschlagen möchte. Immer fallen sie um, was natürlich ihrer verlängerten F-Form mit Doppelrundung zu verdanken ist. > mehr
Was ist der Unterschied zwischen den Schriftstellerinnen Charlotte Link und Thea Dorn? Charlotte Link heißt wirklich so und hat das Glück eines Namens wie eine Romanfigur. Thea Dorn hat einen Philosophie-Magister in Selbsttäuschung und heißt eigentlich Christiane Scherer. Rosa Roth, Helen Dorn, Lena Fauch, Marie Brand, Bella Block, Eva Blond. „Die Füchsin“, mit Detektivin Anne > mehr
















