> Das malerische Mühltal, das kurz hinterm Böllenfalltor beginnt, heißt so, weil hier früher bis zu 67 Mühlen mit Wasserkraft Getreide mahlten. Im Dreißigjährigen Krieg wurden viele geplündert und zerstört: Von 18 Mühlen im Jahr 1853 hatten 1905 gerade noch sieben überlebt. 1913 waren es noch zwei. 1979 legte die letzte, die Anstaltsmühle in Nieder-Ramstadt, > mehr
Alle Artikel von Cem Tevetoglu
Eisprinzessin Die „Eisprinzessin“ versüßt das Verweilen am Johannesplatz – trotz schwierigem Start. Kurz nach Eröffnung mussten Sherine Krist und Eduard Haque die Türen coronabedingt schließen. Viel Zuspruch habe man in dieser Zeit erfahren, erzählt Sherine, die auf 20 Jahre Gastronomieerfahrung im Dienst von „Da Carlo“ zurückblickt – zuletzt als Filialleiterin. „Voller Tatendrang“ konnte Ende April > mehr
Keine Sorge, das gedruckte Stadtkulturmagazin P ist und bleibt unser Liebling. Die Corona-Krise hat uns aber auch dazu animiert, mehr journalistische Online-Formate auszuprobieren. Ergebnis: Sie können das analoge Heft schön bereichern und ergänzen – wenn’s inhaltlich zusammenpasst. So hat sich seit Ende März auf p-stadtkultur.de und unseren Social-Media-Kanälen einiges Kreatives getan. Los ging’s erst mal > mehr
> Die weltberühmte Stute Halla – Dreifach-Olympiasiegerin und Doppelweltmeisterin – wurde 1945 auf dem Darmstädter Hofgut Oberfeld geboren und erhielt dort nach ihrer Karriere als Springpferd bis zu ihrem Tod 1979 das Gnadenbrot. Zum Mythos wurde das „Wunderpferd“ am 17. Juni 1956, als Halla den schwer verletzten Hans Günter Winkler im entscheidenden Umlauf im Alleingang > mehr
Atelier Catena Wenn die Darmstädter Goldschmiedin Maike Kalinowsky über ihren Beruf spricht, schwingen Begeisterung und Wertschätzung mit: „Sägen, Feilen, Löten – das Goldschmiedehandwerk ist einer der ältesten Berufe und sehr anspruchsvoll.“ Anfang Mai hat Maike im Martinsviertel ihren ersten eigenen Laden eröffnet. Vorbei sind die Zeiten, als sie Kund*innen in einer Gartenhütte in der Heimstättensiedlung > mehr
> Georg Moller, der große Darmstädter Stadtbaumeister des 19. Jahrhunderts, wollte die Stadtkirche abreißen lassen. Ihn überlebte das prägnante Gebäude, nicht aber die Bombeneinschläge und den Brand vom 26. August 1944 (16 Tage vor der Darmstädter Brandnacht). Danach war die Stadtkirche jahrelang eine Ruine, erst 1952/53 wurde sie in veränderter Gestalt wieder aufgebaut. Kurios: Der > mehr
Bauchgefühl Seit Ende Februar ist das Martinsviertel (eigentlich) wieder um einen Treffpunkt reicher: In der ehemaligen „Luise“ (vorher: Zweite Heimat) hat Sven Schlindwein Hand in Hand mit Küchenchef Gregor Vollmar (bekannt aus dem Krü, der Alten Oper und der Kameha Suite in Frankfurt sowie dem Sage in Berlin) ein Restaurant eröffnet, welches mit „frecher hessischer > mehr
> Heute erinnert nur noch ein Haufen Findlinge mit einer Gedenktafel an das kleine Dorf Clappach, das einst am heutigen Ortsrand von Bessungen angesiedelt war und Namensgeber der Klappacher Straße ist. 1275 erstmals erwähnt, gehörte der Weiler zunächst dem Grafen von Katzenelnbogen, später dann den Herren von Ortenberg, von Gondsroth, von Ramstadt und von Frankenstein. > mehr
Harmonie (Krone-Döner alias „Kröner“) Eine Darmstädter Institution in neuem Gewand! Aus dem Nachtleben unserer Stadt längst nicht mehr wegzudenken und vor allem in späten Stunden ein sicherer Hafen für alle Hungrigen und Durstigen in Feierlaune: der „Kröner“. Hasan Baskin und Erkan Tekin (neu im Team) haben die kultige Bude unter der Cityringbrücke renoviert. Auch am > mehr
> Nach dem Zweiten Weltkrieg stellten die letzten Nachfahren des Hessen-Darmstädtischen Fürstenhauses, Prinz Ludwig (1908–1968) und seine Frau, Prinzessin Margaret (1913–1997), die „Darmstädter Madonna“ für einen sozialen Zweck zur Verfügung: Sie liehen das Gemälde in den 1940er und 50er Jahren an das Kunstmuseum Basel aus und bekamen dafür im Gegenzug die Möglichkeit, jährlich 20 erholungsbedürftige > mehr













